Digitalisierung: Tablet oder Tafel?

Carmen Nasse ist Schulleiterin des Ferdinand-Porsche-Gymnasiums in Stuttgart, eine von mehreren Schulen, die bereits mit digitalen Lehrmitteln arbeiten.

Frau Nasse, welche Vorteile sehen Sie in den computerunterstützten Sprachlerntools?
Carmen Nasse: Für mich stellen die neuen, digitalen Tools zum Sprachenlernen eine sinnvolle Ergänzung zum herkömmlichen Unterricht dar. Die Instrumente sind intuitiv bedienbar und ermöglichen es mir als Lehrerin, die Kurse für die Sprachschülerinnen und -schüler individueller zu gestalten. Dadurch lernen sie besser und haben auch noch Spaß dabei. Das kann man ihnen richtig anmerken.

Hat sich die Gestaltung Ihres Englischunterrichts durch die digitalen Lerninstrumente verändert?
Carmen Nasse: Es ist definitiv einfacher geworden, den Unterricht unterhaltsam und interaktiv zu gestalten. Unmittelbar vor der Schulstunde kann ich die Inhalte beliebig aktualisieren und anpassen und Übungen einbauen. Auf diese Weise werden die Themen greifbarer und der Unterricht insgesamt spannender und lebendiger.

Wie denken Ihre Schüler und Schülerinnen über die digitalen Lernmaterialien?
Carmen Nasse: Die Kinder und Jugendlichen sind aktiver am Unterricht beteiligt, da die Themen und Inhalte zeitgemäßer sind. Es ist einfacher geworden, die Interessen der Schüler und Schülerinnen zu bedienen. Auch der Lernfortschritt sowie Stärken und Schwächen lassen sich besser überprüfen.

Digitalisierung: Tablet oder Tafel?
Foto: EF Education First