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Ämter - Wohin nach der Geburt?

Wenn die Geburt für Mama, Kind und Papa erst einmal gut überstanden ist, dann denkt wohl niemand gerne an lästige Ämtergänge – solltet Ihr aber! Schließlich braucht Euer Kind eine Geburtsurkunde und Ihr mit Sicherheit auch das Kindergeld. Aber wo kann man das alles beantragen? Damit Ihr nichts vergesst, haben wir eine kurze Checkliste zusammengestellt:

Geburtsurkunde
Auf der Geburtsurkunde wird der Vor- und Nachname Eures Kindes festgelegt. Dies sollte innerhalb der ersten Woche nach der Geburt erfolgen. Im Standesamt des Geburtsortes müsst Ihr die  Geburtsbescheinigung, Personalausweis und die Heiratsurkunde vorzeigen. Falls Ihr als Eltern nicht verheiratet seid, benötigt Ihr eine Vaterschaftsanerkennung.

Krankenversicherung
Damit Euer Kind gleich krankenversichert ist, solltet Ihr Euch so schnell wie möglich nach der Geburt telefonisch mit der Krankenkasse in Verbindung setzen. Sie wird Euch ein Formular zuschicken. Als Nachweis benötigt die Krankenkasse die Geburtsurkunde des Kindes.

Elterngeld
Euer Elterngeld solltet Ihr innerhalb der ersten drei Monate nach der Geburt beantragen, da es maximal drei Monate rückwirkend bezahlt wird. Dafür müsst Ihr einen Antrag auf Elterngeld bei der zuständigen Elterngeldstelle einreichen. Eine Liste aller Elterngeldstellen findet Ihr auf der Website des  Bundesministeriums für Familie www.bmfsfj.de. Zusätzlich benötigt Ihr die Geburtsurkunde, die  Bescheinigung des Arbeitgebers über den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld und die Bescheinigung der Krankenkasse über die Mutterschaftsgeldzahlung. Auch eine Einkommenserklärung bzw. Lohn- und Gehaltsbescheinigungen solltet Ihr vorweisen können.

Kindergeld
Das Kindergeld beantragt Ihr spätestens bis zum vierten Lebensjahr des Kindes bei der Familienkasse des für Euch zuständigen Arbeitsamtes. Neben dem Antrag benötigt Ihr noch die Geburtsurkunde des Kindes.

Elternzeit
Eure Elternzeit solltet Ihr allerspätestens sieben Wochen vor dem geplanten Beginn der Elternzeit  beantragen. Dieser Antrag wird schriftlich beim Arbeitgeber eingereicht und sollte die Dauer der Elternzeit beinhalten.