Haustiere in der Kindheit prägen

Die erste Liebe ist etwas ganz Besonderes – und das gilt auch für Haustiere! Wer als Kind ein Haustier hatte, hat als Erwachsener besonders häufig auch eines. Und war in der Kindheit ein Hund mit im Haus, wird dies in den meisten Fällen auch im Erwachsenenalter so sein – war dagegen eine Katze zuerst der beste Freund, wird in aller Regel auch später eine Katze eine Rolle spielen.

Das zeigt eine exklusive, bevölkerungsrepräsentative Umfrage der AGILA Haustierversicherung unter 1.500 Haustier- und Nicht-Haustierbesitzerinnen und -besitzern. „Acht von zehn Befragten hatten als Kind ein Haustier“, erläutert Sven Knoop, Experte der AGILA Haustierversicherung. „Bei jeweils einem Drittel davon war dieses Tier ein Hund oder eine Katze.“ Im Generationenvergleich zeigt sich, dass Haustiere schon immer beliebt waren, die Präferenzen sich aber verändert haben. So haben in den letzten Jahrzehnten Kleintiere, Aquarien und Terrarien an Bedeutung gewonnen, während Ziervögel in den Haushalten immer seltener geworden sind.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage zeigt: Haustiere finden sich besonders häufig in Haushalten mit Kindern. Am beliebtesten sind Katzen und Hunde – trotz des hohen Versorgungsaufwandes, den diese gegenüber Fischen, Nagetieren oder Vögeln bedeuten. Die Kombination aus Kind und Haustier trifft in 66 Prozent der Fälle zu, ohne Kind halten nur 45 Prozent der Befragten ein Tier. Allein Lebende teilen ihren Alltag übrigens noch seltener mit einem Vierbeiner: Nur etwas mehr als jeder Dritte entscheidet sich für einen tierischen Gefährten. Tut er oder sie dies, fällt die Entscheidung etwas häufiger auf eine Katze.

Über alle Artengrenzen hinweg teilen Eltern sowie Kinderlose die Befürchtung, dass die Sprösslinge die Verantwortung für ein Tier schon nach kurzer Zeit wieder an die Eltern abgeben wollen. Dennoch sind sich 85 Prozent der Befragten einig: Ein Haustier zu versorgen, macht aus Kindern verantwortungsbewusstere und sozialer eingestellte Menschen. In jedem Fall empfiehlt AGILA Experte Knoop: „Die Entscheidung für ein Tier sollte immer von der Familie gemeinsam getroffen und Verantwortlichkeiten vorab klar verteilt werden. Bei einem Hund könnte beispielsweise die Gassirunde vor der Schule der Vater oder die Mutter übernehmen, nach Schulschluss kann das Kind sich dann gezielt mit dem Tier beschäftigen, zum Beispiel spielen oder trainieren. Bei einer Katze wären in erster Linie Fütterung, Reinigung des Katzenklos und Spieleinheiten zu verteilen.“

Läuft es mit einem Tier gut, liegt bei nicht wenigen Menschen der Gedanke nahe, sich weitere Tiere anzuschaffen. Bei 7 Prozent der Befragten lautet das Dream-Team dann: Hund und Katze. Denn ganz entgegen der landläufigen Annahme, dass beide sich nicht leiden können, erzählt der Alltag eine andere Geschichte. Mehr als jeder vierte „Hundemensch“ teilt sein Leben auch mit einer Katze, und fast ebenso viele der Katzenhalterinnen und -halter komplettieren ihre Familie mit einem Hund.