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Je grüner die Stadt, desto gesünder die Kinder?

Studie über Zusammenhang von Natur und psychischen Erkrankungen

Wer im Grünen aufwächst, entwickelt seltener psychische Erkrankungen. 
Diesen Zusammenhang stellte eine aktuelle Studie aus Dänemark fest. Aber ist das Umfeld wirklich die Ursache? In einem grüneren Umfeld aufgewachsene Kinder entwickeln laut einer dänischen Studie im Laufe ihres Lebens seltener psychische Erkrankungen.

Wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Aarhus berichten, bestehe unter Menschen, die umringt von Wäldern, Wiesen, Gärten oder Parks groß werden, ein bis zu 55 Prozent geringeres Risiko für psychische Erkrankungen als unter denjenigen, die ohne dergleichen aufwachsen. Die Forscher sehen das als Beleg dafür, dass Grünflächen, Wälder und Parks die seelische Gesundheit fördern. Dabei reichen laut den Wissenschaftlern bereits schon größere Grünflächenanlagen innerhalb einer Stadt.

Ob das Aufwachsen im Grünen aber dafür die Ursache ist, kann eine solche Auswertung nicht beweisen. Aber warum sind die Unterschiede dennoch derart massiv und welche Stressfaktoren löst das städtische Leben aus?

Marcus Kerti ist Diplom-Mentaltrainer und zertifizierter Stresscoach. Der gelernte Kindermentaltrainer hat sich auf  Stressmanagement und Potenzialentfaltung von Kindern spezialisiert. Er hilft sowohl Kindern als auch deren Eltern dabei, Ängste zu beseitigen, sich von Stress zu befreien und wieder Platz für Energie zu schaffen.