• Zurück

So gelingt ein glückliches Zuhause

Sicherheit, eine angenehme Atmosphäre und gut zu erreichende
Einkaufsmöglichkeiten sind die wichtigsten Faktoren, damit sich
Deutsche in ihrem Zuhause wohlfühlen. Das zeigen die Ergebnisse der
Studie Happy Quest, die der Wohnprojektentwickler Bonava 2019 zum
zweiten Mal durchgeführt hat. Auffallend an Bedeutung gewonnen hat
die gute Atmosphäre im Wohnumfeld: war sie 2017 nur 52% der Befragten
wichtig, sind es aktuell 78%. Ein Gefühl der Sicherheit ist bei 79%
(2017: 80%) der Studienteilnehmer elementar für die
Wohnzufriedenheit, eine günstige Lage zu Einkaufsmöglichkeiten für
71% (2017 nicht abgefragt). Die repräsentative Untersuchung wurde im
Auftrag von Bonava in acht nordeuropäischen Ländern durchgeführt.
Insgesamt 8.582 Menschen beantworteten detaillierte Fragen zum Wohn-
und allgemeinen Lebensglück sowie den Faktoren für ihre
Wohnzufriedenheit, in Deutschland waren es genau 1.000. Neben
Deutschland führte Bonava die Studie Happy Quest in Schweden,
Finnland, Dänemark, Norwegen, St. Petersburg, Estland und Lettland
durch.

Deutsche wohnen glücklich in ihrer Nachbarschaft

Für 68% (2017: 65%) ist das entspannte Verhältnis zu den Nachbarn
unverzichtbar. Dieses scheint den Deutschen schon gut zu gelingen,
60% der Befragten kommen mit den Menschen von nebenan gut klar. Damit
liegen die Deutschen an der Spitze, in den anderen untersuchten
Ländern sagen durchschnittlich nur 50%, dass sie mit ihren Nachbarn
gut auskommen.

Deutsche wohnen glücklich in mobiler Bequemlichkeit

Mit 66% (2017: 70%) fast ebenso wichtig wie das einträchtige
Nebeneinander ist den Deutschen, dass viele Ziele mit dem Fahrrad
oder zu Fuß einfach zu erreichen sind. Laut den Studienergebnissen
ist das in deutschen Wohnumfeldern schon sehr gut umgesetzt: 66% der
Befragten geben an, dass sie vieles bequem ohne Auto, Bus oder Bahn
erledigen können, 2017 waren es 64%.

Damit lässt sich das Wohnglück steigern

Bei den Top-Wünschen der Deutschen gibt es noch Luft nach oben. Der
größte Nachholbedarf zeigt sich bei der angenehmen Atmosphäre im
Wohnviertel, hier klaffen Wunsch und Wirklichkeit mit elf
Prozentpunkten am weitesten auseinander. Und das, obwohl die
Atmosphäre im Vergleich zu 2017 wesentlich besser bewertet wird: 2017
gaben nur 46% der Befragten an, in einem Wohnumfeld mit einer guten
Atmosphäre zu wohnen, 2019 sind es hingegen schon 67% (Wunsch: 78%).
Beim guten Verhältnis der Nachbarn zueinander (Wunsch: 68%,
Wirklichkeit 60%) und gut zu erreichenden Einkaufsmöglichkeiten
(Wunsch: 71%, Wirklichkeit: 65%) liegen sieben Prozentpunkte
Differenz zwischen der tatsächlichen Situation und dem gewünschten
Idealzustand. Auch ein Gefühl der Sicherheit hat sich aktuell mit 74%
zwar bei mehr Menschen eingestellt (2017: 67%), wird aber noch immer
nicht für alle erreicht, die es sich wünschen (79% Wunsch).

Wohnumfeld unverzichtbar für eine gute Lebensqualität

Wie bedeutsam die Wohnzufriedenheit für das Lebensglück ist, zeigt
ein weiteres Ergebnis der repräsentativen Umfrage: Knapp zwei Drittel
(64%) der Menschen, die sich in ihrem Wohnumfeld besonders
wohlfühlen, sind auch sehr zufrieden mit ihrem Leben im Allgemeinen.
Von denjenigen, die sich in ihrem Wohnumfeld weniger wohlfühlen, sind
nur knapp ein Viertel der Befragten mit ihrem Leben insgesamt
zufrieden (23%).

"Unser Anspruch ist es, Wohnumfelder höchster Lebensqualität zu
schaffen, in denen Menschen glücklich sein können", sagt Sabine
Helterhoff, Vorsitzende der Geschäftsführung von Bonava in
Deutschland. "Wir bauen nicht nur Häuser und Wohnungen, sondern wir
nehmen das gesamte Wohnumfeld in den Blick, analysieren die Wünsche
und Bedürfnisse der Menschen und beziehen sie in die Planung unserer
Bauprojekte ein."

Wohnzufriedenheit nimmt zu

Der in der Studie ermittelte Happy Index misst, wie zufrieden die
Menschen in ihrem Wohnumfeld aktuell sind. Spitzenreiter beim
Wohnglück 2019 ist demnach Finnland (Happy Index 82 von 100), gefolgt
von Dänemark (79) und Schweden (78). Deutschland landet mit einem
Happy Index von 77 auf Platz vier. Gegenüber 2017 (74) nahm die
Wohnzufriedenheit der Deutschen zu. Ein Trend, der sich bis auf
Schweden in allen Ländern zeigt. Allerdings haben dieses positive
Wohngefühl nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen. So sind in
Deutschland Frauen mit ihrem aktuellen Wohnumfeld etwas zufriedener
sind als Männer (79 vs. 76). Auch Alter und Beziehungsstatus
beeinflussen das Wohnglück: Menschen ab 35 Jahren sind deutlich
zufriedener als die jüngeren (78 vs. 70), Paare deutlich zufriedener
als Singles (80 vs. 72). Kinder machen laut der Studie keinen
Unterschied für das Wohlgefühl im eigenen Zuhause - ob man mietet
oder Eigentümer ist, dagegen schon: Eigentümer sind deutlich
zufriedener als Mieter (82 vs. 72). Und auch diejenigen, die in einem
Einfamilienhaus leben, haben ein größeres Wohnglück als Bewohner von
Mehrfamilienhäusern (81 vs. 74).

Der Schlüssel zum Glück liegt nebenan

Nachbarn können ganz wesentlich dazu beitragen Einsamkeit
vorzubeugen. Dies ist eine wichtige Erkenntnis der Studie, denn
soziale Isolation ist ein immer größer werdendes Problem in unserer
Gesellschaft. Laut Ergebnissen der Happy Quest-Studie steigern
nachbarschaftliche Beziehungen und Orte, an denen sich Nachbarn
begegnen können, das Glücksempfinden: 63% der Befragten, die in ihrem
Wohnumfeld eine gute Beziehung zu den Nachbarn haben, sind auch mit
ihrem Leben im Allgemeinen zufrieden. Bei den Menschen, die ohne gute
nachbarschaftliche Beziehungen leben, sind dies nur 23%. Beliebt sind
in Deutschland vor allem hilfsbereite (69%), ordentliche (50%) und
gesellige (30%) Nachbarn. Auch Vielfalt ist gewünscht: Mehr als der
Hälfte der Deutschen (53%) ist es wichtig, dass in ihrer Umgebung
Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen leben.

"Dritter Raum" für gute Nachbarschaft

Gut geplante Wohnumfelder können nachbarschaftliche Beziehungen
fördern und damit der zunehmenden Vereinsamung entgegenwirken. Dies
gelingt, indem sie Gemeinschaftsbereiche integrieren. Dieser
sogenannte "Dritte Raum" ermöglicht unterschiedliche Aktivitäten
sowie Begegnungen und steht allen Bewohnern eines Wohnumfelds offen.
Viele Menschen haben dessen Bedeutung schon erkannt: 39% der
Deutschen geben an, dass sie für ihre Zufriedenheit mit dem
Wohnumfeld "Orte und Gelegenheiten, die zu Begegnungen mit Nachbarn
einladen" brauchen. 22% wünschen sich gemeinsame Vereins- oder
Veranstaltungsräume, 20% hätten gerne einen gemeinsamen Fitnessraum,
19% Gärten oder Gewächshäuser und 16% eine Werkstatt, die
gemeinschaftlich von allen Bewohnern genutzt werden können.

"Das Wohnglück ist ein vielschichtiger Prozess und bedeutet nicht für
jeden das Gleiche. Das wissen wir aus unseren Erfahrungen und die
Ergebnisse der Happy Quest bestätigen das", sagt Emilia Almér Henßen,
Business Expert und Customer Insight Analyst bei Bonava Deutschland.
"Bestimmte Wünsche und Grundbedürfnisse in Bezug auf das Wohnen
ähneln sich jedoch bei vielen Menschen. Indem wir diese erforschen
und bei unseren Planungen berücksichtigen, wollen wir Wohnumfelder
schaffen, in denen sich die Menschen geborgen und rundum zu Hause
fühlen."

Bonava-Kunden können bestätigen, dass dies schon gut gelingt. "Wir
sind hier eingezogen und haben uns von Anfang an so wohlgefühlt, als
hätten wir schon immer hier gewohnt", sagt Dorothee Markurt, die mit
ihrer Tochter Caroline und Hund Layha seit knapp zwei Jahren in einer
Bonava-Wohnung in Bensheim wohnt. "Obwohl man nicht in der
Verantwortung ist, Bauabläufe zu koordinieren - das kriegt man Gott
sei Dank alles abgenommen - hat man trotzdem das Gefühl, man kann
darauf einwirken, wie es dann schlussendlich aussehen wird."

Studiensteckbrief
Für die repräsentative Studie Happy Quest befragte das Institut
Cliente, Stockholm, in Deutschland, Schweden, Finnland, Dänemark,
Norwegen, St. Petersburg, Estland und Lettland insgesamt 8.582
Personen ab 18 Jahren, die eine Wohnung oder ein Haus mieten oder
besitzen. Die Befragung wurde von Dezember 2018 bis Januar 2019
online durchgeführt. In Deutschland wurden 1.000 Personen befragt.
Vergleichsstudie: Happy Quest 2017.